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Kantersieg gegen Warendorf – Größtes Lob gehört jedoch den Gästen

Dank einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung gelang unserer ersten Damenmannschaft der dritte Sieg in Folge. Am Ende hieß es 7:2 gegen die Gäste aus Warendorf.

Faktoren, die unsere Mannschaft bereits in der vergangenen Mittelrheinligasaison stark gemacht haben, waren hierbei ausschlaggebend für den am Ende deutlichen Sieg. So wusste unsere Mannschaft mit konsequentem Pressing, schnellen Umschaltspiel und Toren zum richtigen Zeitpunkt zu überzeugen.

Nach furiosen 15 Minuten führte der SVM, durch Tore von Frauke Roenneke und Bella Halang, bereits mit 2:0. Bis Mitte der ersten Halbzeit konnte man die Spielkontrolle in den eigenen Reihen halten, brachte den Gegner aus Warendorf jedoch durch Unkonzentriertheit wieder zurück ins Spiel.

Folglich fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit der verdiente Anschlusstreffer für den WSU (52.) Die SVM-Damen hatten nur eine Druckphase der Gäste zu überstehen und gaben die Antwort mit einem Doppelschlag zum 4:1. Bella Halang mit einem sehenswerten Distanzschuß und Jessica Bogdoll nach Vorarbeit von Carolin Simon (Heute mit 4 Torvorlagen!) sorgten für die Vorentscheidung. Die Gäste aus Warendorf gaben sich jedoch nicht auf und setzten nun alles auf Offensive. Die sich dadurch gebenden Räume nutzte der SVM eiskalt aus. Durch Tore von wiederum Jessica Bogdoll und zweimal Isabelle Assenmacher wurde das Ergebnis nochmals in die Höhe geschraubt. Den Gästen gelangen zwischenzeitlich nochmal ein Anschlusstreffer zum 5:2. Dieser jedoch ebenfalls schön anzusehen; per Lupfer aus gut 30 Metern.

Die Freude über diesen Sieg war und ist natürlich enorm. In einer weiterhin engen Ligakonstellation belegt der SVM nun den 5. Rang, gleichzeitig aber auch bedeutend mit nur 4 Punkten zu den Abstiegsplätzen. Ausruhen ist daher, trotz dreier Siege, nicht erlaubt.

Das größte Lob des Tages gehört aber trotz allem den Gästen aus Warendorf. Aufgrund eines Autounfalls, zum Glück ohne Personenschaden, stand die Anreise für die WSU-Damen und deren Trainerteam unter keinem guten Stern. Zu den großen Verletzungssorgen, die das Team aus dem Münsterland derzeit hat war dies eine weitere Situation, die man absolut nicht gebrauchen kann.

Obwohl es absolut verständlich gewesen wäre wenn die Gäste um eine Spielabsage gebeten hätten, entschlossen sie sich die Reise nach Menden anzutreten und ihre Frau bzw. Mann zu stehen.

Der SV Menden zollt der Warendorfer SU aller größten Respekt und wünscht dem Team eine schnelle Rückkehr der verletzten Spielerinnen sowie weiterhin eine erfolgreiche Saison.

Am kommenden Sonntag (11:00 Uhr) spielen unsere Damen bei Borussia Mönchengladbach II.

Es spielten: Kristin Kosel, Frauke Roenneke, Anni Schmitz, Mara Lindigkeit, Teresa Kohlen (69. Sofie Thiel), Rebecca Barth, Isabelle Assenmacher, Bella Halang (73. Maike Hischer), Carolin Simon, Johanna Horn, Jessica Bogdoll (79. Maren Flottmann).

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