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Der 1. FC Spich gewinnt zum zweiten Mal hintereinander das A-Turnier der Sportwoche und wird so seiner Favoritenrolle gerecht. Im Finale gegen den VfR Hangelar konnten sich Landesligaaufsteiger mit 5:4 durchsetzen. Im Finale des B-Turniers bezwang die Reserve vom VfR Hangelar die zweite Mannschaft des SV Menden im Elfmeterschießen.

Am vorletzten Tag der Sportwoche 2019 standen beide Finalspiele auf dem Programm. Beim B-Turnier hatten sich jeweils die zweite Mannschaft von Fortuna Bonn und VfR Hangelar für das Finale qualifiziert. Da jedoch weder Fortuna Bonn noch Hertha Rheidt II (wurden Zweiter in der Gruppenphase hinter Bonn) für Samstag eine Mannschaft zusammen bekamen, rückte die Reserve des Gastgebers ins Finale nach und konnte so die 0:3 Niederlage aus der Gruppenphase rächen. Doch zur Halbzeit sah es wieder nach einem Sieg für die Hangelarer aus. Mit einer 2:1 Führung gingen sie in die Pause. Doch die zweite Hälfte gehörte ganz den Mendenern. Hangelar konnte sich nach 90 Minuten bei ihrem Torwart und der schwachen Mendener Chancenverwertung bedanken, dass es nur 2:2 stand und beide Mannschaften so den Turniersieg im Elfmeterschießen ausmachen mussten. Dort konnte der Hangelarer Schlussmann weiter glänzen und parierte zwei Schüsse. Seine Feldspieler trafen vier von fünf Mal und somit gewann der Gast das Finale mit 6:5 nach Elfmeterschießen.

Im Anschluss ging es im Finale des A-Turniers zwischen dem 1. FC Spich und VfR Hangelar zur Sache. Beide Mannschaften gewannen beide Gruppenspiele und standen daher verdient im Finale. Hier drückte Spich dem Spiel schnell den Stempel auf. Alles in allem ist das Spiel bis zur 80. Minute auch schnell erzählt. Spich spielte guten Fußball und kam so zu vielen guten Chancen. Fünf davon konnten die gelb-schwarzen verwandeln und mussten auf der anderen Seite nur einen Gegentreffer hinnehmen. Hangelar fand nie richtig ins Spiel und schaffte es häufig nicht den letzten Pass gefährlich zum Mitspieler zu bringen. Doch als die Organisatoren schon den Pokal mit der Aufschrift 1. FC Spich verzieren wollten kam Hangelar noch einmal vors Tor und erzielte acht Minuten vor Schluss das 2:5. Ein eher ironisches "da geht noch was" war vermehrt auf der Tribüne zu hören. Ganz so ironisch klang das nicht mehr als keine Minute später das 3:5 fiel. Und wiederum nur circa 30 Sekunden nach Wiederanstoß der Ball wieder im Spicher Tor zappelte. 4:5! Was für eine Schlußphase und was für eine Moral der Hangelarer. Und noch waren fünf Minuten zu spielen. Hangelar rannte weiter an und kam noch zu kleinen Chancen die aber ungenutzt blieben. So rettete sich Spich über die Zeit und verteidigte so ihren Titel aus dem Vorjahr!