Mittwoch, 30 Dezember 2020 11:46

U11 bleibt am Ball und in Bewegung

geschrieben von Maike Klemmer

Nun sind die ersten beiden Monate des zweiten Lockdowns vergangen und die Jungs der U11 haben zumindest keinen Grund sich von ihrer Fitness komplett zu verabschieden. Im November haben die Jungs Challenges von uns Trainern gestellt bekommen, bei denen eine Frage über die Trainingsinhalte gestellt wurde und eine oder mehrere technische Übungen durchgeführt werden mussten. Die eingesendeten Videos mit den Lösungen der Jungs waren alle sehr überzeugend und engagiert!

Aber so richtig in Kontakt bleiben, war auf diesem Wege natürlich für alle Beteiligten schwierig. Also musste für den Dezember etwas Neues her. Die Idee existierte zwar bereits seit einiger Zeit, aber wir hatte einige Zweifel, ob die Durchführung eines Onlinetrainings mit einer U11 überhaupt funktionieren würde. Letztendlich heißt es aber doch so schön: "Probieren geht über Studieren." Daher haben wir einen Testlauf gestartet, der glücklicherweise überraschend erfolgreich funktionierte!

Für die Jungs der U11 heißt es nun also zwei Mal die Woche: Sportsachen an, Ball dazu, Sportmatte auf den Boden, Trinkflasche holen und die Klopapierrolle nicht vergessen, die einen überaus effektiven Ersatz eines Hütchens darstellt oder für Koordinationsaufgaben in die Hand genommen wird. Dann wird die Skype-Konferenz betreten und alle treffen sich - leider nicht in echt - aber immerhin digital auf dem Bildschirm für die nächste Einheit. Für eine Stunde wird dann zu Tabata-Lieder bei vielen verschiedene Übungen gemeinsam geschwitzt. Wer danach nicht kaputt ist, hat irgendetwas falsch gemacht. Tabata-Lieder, für den, der sie nicht kennt, sind Hits, die so bearbeitet sind, dass ein Countdown acht 20-sekündige Einheiten ausmacht, in denen man dann seine Fitnessübungen durchführt.

Die Jungs haben den Ablauf mittlerweile sehr gut im Griff und wurden zu Beginn bei der technischen Einrichtung von ihren Eltern unterstützt. Das hat prima geklappt, vielen Dank! Nun munkelt man sogar, dass sich neben vielen eifrigen Geschwisterkindern, auch das ein oder andere Elternteil mit auf die Sportmatte verirrt hat. Freiwillig! Oder durch die Kids gezwungen, das wurde nicht weiter deutlich...

Fazit ist: Die gemeinsame Bewegung zu Musik und in der Gruppe, wenn auch nur virtuell - tut allen Beteiligten sehr gut! Hier und da wirkt es vielleicht auch dem ein oder anderen Lagerkoller entgegen. Von Trainerseite sind wir sehr froh, dass das Bewegungsangebot so gut angenommen wird und das es widererwartend auch so gut funktioniert! Natürlich ist es das Schönste, wenn wir gemeinsam auf dem Platz trainieren dürfen, dafür spielen wir alle so gerne Fußball, aber in diesen Zeiten, muss auf vielen Ebenen Kreativität und Durchhaltevermögen her und bis wir wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen dürfen, greifen wir sehr gerne auf dieses Format des Trainings zurück!

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